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ZWEIGBIBLIOTHEK DES SCHWEIZERISCHEN BUNDESGERICHTS, LUZERN Kurze Darstellung der Bibliothek Geschichte Seit den Anfangsjahren des Gerichts (1917) bis in die 90er Jahre konnte die Bibliothek von den Gerichtsschreibern und Gerichtsschreiberinnen quasi nebenbei betreut werden. Mit der personnellen Aufstockung des Gerichts und bedingt durch die Einführung der Katalogisierung mittels der elektronischen Datenverarbeitung wurde zeitweise ein Teilzeitangestellter als Bibliothekar eingesetzt; mittlerweile ist eine Bibliothekarin als Ganztagskraft mit der Führung betraut. Mit der Fusion des Eidgenössischen Versicherungsgerichts mit dem Schweizerischen Bundesgericht Lausanne im Jahre 2007 wird die Luzerner Bibliothek als Zweigstelle der Hauptbibliothek Lausanne unterstellt. Die Bibliothek ist ausschliesslich für den internen Gebrauch der Mitglieder und der Mitarbeiter resp. Mitarbeiterinnen des Gerichts bestimmt. 2.2 Bestand Die Bibliothek Luzern umfasst mehr als 10'000 Werke und dazu 120 laufende Zeitschriften sowie ca. 100 Loseblattwerke. 2.3 Räumlichkeiten Im Dezember 2002 konnten die neuen Räumlichkeiten im Gotthardgebäude bezogen werden. Die Bibliothek ist als Freihandbibliothek konzipiert. Arbeitsplätze stehen im Hauptraum der Bibliothek zur Verfügung. Des weiteren sind in den drei Stockwerken des Gebäudes vier Etagenbibliotheken mit den gängigsten Werken aufgestellt. 2.4 Regalklassifikation Die Werke werden nach einer selbsterstellten, benützerorientierten systematischen Klassifizierung aufgestellt - diese Klassifizierung wird jeweils den sich veränderten Begebenheiten angepasst (z.B. Einführung Europäisches Gemeinschaftsrecht). Die elektronische Katalogisierung wurde 1997 in Angriff genommen. Die Katalogisierung der Monografien wie auch der Zeitschriftenartikel wird in Zusammenarbeit mit weiteren Bundesbibliotheken mittels des Systems VIRTUA im Verbundkatalog Alexandria vorgenommen. Diese Daten werden jeweils wöchentlich in das Abfrageprogramm BRABIB übernommen. Dieses Programm steht allen Mitgliedern, Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Bundesgerichts in Luzern und Lausanne von ihrem Arbeitsplatz aus zur Verfügung. 2.6.1 Monografien Neben den juristischen Werken allgemeiner Art legt die Bibliothek Luzern das Hauptgewicht der Sammlung auf Werke zum Sozialversicherungsrecht der Schweiz, wie auch der Nachbarländer und der Europäischen Union. 2.6.2 Zeitschriften Die Bibliothek Luzern verwaltet ca. 120 laufende Zeitschriften, auch hier mit dem Schwerpunkt Sozialversicherungsrecht. Die Tagespresse der Schweiz wie auch der Nachbarländer wird durch 15 Tages- und Wochenzeitungen respräsentiert. 2.7 Katalogisierung und Indexierung Die Katalogisierung wird mittels des Programmes VIRTUA in die Verbunddatenbank Alexandria eingegeben. Betreffend Indexierung arbeitet die Bibliothek eng mit dem Dokumentationsdienst Luzern zusammen, der die Zeitschriftenhefte auswertet und die Deskriptoren aus demThesaurus jurivoc vergibt. 2.8 Ausleihe Der gesamte Bestand wurde auf Juni 2001 so ausgerüstet, dass die automatisierte Selbstausleihe der Benutzer eingeführt werden konnte. Eine Bibliothekarin betreut die Bibliothek als Ganztagskraft. Sie erledigt alle anfallenden Arbeiten. |