Virtueller Rundgang Lausanne

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Eingang

Das Bundesgericht befindet sich im oberen Teil der schönen Parkanlage von Mon-Repos in Lausanne. 1927 konnte das Gericht in das von den Architekten Prince, Béguin und Laverrière erbaute neoklassizistische Gebäude einziehen.

Vier monumentale korinthische Säulen von je 15m Höhe, umrankt mit Palm- und Lotusblättern, beeindrucken den Betrachter.

Über der Säulenreihe stehend symbolisiert die Justitia in der Gestalt der herrlichen Athena, mit dem blanken Schwert unter dem Mantel, die Macht des Gesetzes.

Im Giebel steht die Losung: LEX – JUSTITIA – PAX (Gesetz – Recht – Frieden).

Eingang

Das Bundesgericht besitzt drei Haupteingänge, von denen jeder eine der damalig anerkannten Landessprachen darstellt.

Von links nach rechts: BUNDESGERICHT, TRIBUNAL FEDERAL und TRIBUNALE FEDERALE.

Drei Reliefs von Charles-Albert Angst oberhalb der Eingänge stellen von links nach rechts ''Die Anschuldigung'', ''Die Doktoren'' und "Die Verteidigung'' dar.

Eingang

Die Esplanade mit dem linken Flügel des Gebäudes
Die Esplanade mit dem rechten Flügel des Gebäudes

Eingang

Aussicht von der Esplanade Richtung "Parc Mon Repos".
Das Herrenhaus unterhalb der Strasse zeugt noch heute von der einstigen Pracht des Gutes.

Entrée

Für Eingang, Treppenhaus und Vorhalle wurde italienischer Marmor in antikem Grün, schwarz-beigefarbener Marmor aus St. Triphon und grauer Marmor aus Monthey verwendet.

Grosser Saal

Der Grosse Saal dient der Durchführung von Gerichtsverhandlungen sowie partei- und publikumsöffentlichen Beratungen der Ersten und Zweiten öffentlich-rechtlichen Abteilung.

Decken, Rahmen, dekorative Malerei, Umrahmungen der Bürotüren und Tapeten sind vom Dekorateur Jean-Jacques Mennet im Jugendstil mit Art Deco-Elementen gehalten.

Grosser Saal

Zwei Tafelbilder von Walter Clénin stellen je den Propheten und Richter Moses mit den Gesetzestafeln und den Erzengel Michael, den Vorsteher des göttlichen Heers, dar.

Treppenhaus

Für Eingang, Treppenhaus und Vorhalle wurde italienischer Marmor in antikem Grün, schwarz-beigefarbener Marmor aus St. Triphon und grauer Marmor aus Monthey verwendet.

Gang 2. Stock

Für Eingang, Treppenhaus und Vorhalle wurde italienischer Marmor in antikem Grün, schwarz-beigefarbener Marmor aus St. Triphon und grauer Marmor aus Monthey verwendet.

Gang 2. Stock

Büste von Eugen Huber, Verfasser des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs, von Karl Hänny.

Plenum

Der Plenarsaal dient als Versammlungssaal für die Bundesrichter und Bundesrichterinnen oder als Empfangssaal.

Freske im Hintergrund: Gesetzgebung Gottes von Alexandre Blanchet

Plenum

Der Plenarsaal dient als Versammlungssaal für die Bundesrichter und Bundesrichterinnen oder als Empfangssaal.

Freske im Hintergrund: Sage von Numa Pompilius und der Quellennymphe Egeria von Alexandre Blanchet

Plenum

Freske: Das salomonische Urteil von Alexandre Blanchet

Plenum

Bild links: Die Justiz von Alexandre Blanchet
Bild rechts: Die Verteidigung von Alexandre Blanchet

Präsidentenbüro mit Sitzungstisch

Präsidialbüro, teilweise mit Originalmobiliar von 1927.

Blauer Saal

In diesem Saal beraten die Erste zivilrechtliche Abteilung sowie die Strafrechtliche Abteilung.

Decken, Rahmen, dekorative Malerei, Umrahmungen der Bürotüren und Tapeten sind vom Dekorateur Jean-Jacques Mennet im Jugendstil mit Art Deco-Elementen gehalten.

Roter Saal

In diesem Saal berät die Zweite zivilrechtliche Abteilung.

Decken, Rahmen, dekorative Malerei, Umrahmungen der Bürotüren und Tapeten sind vom Dekorateur Jean-Jacques Mennet im Jugendstil mit Art Deco-Elementen gehalten.

Eingang Saal & Wandelhalle

Als kraftvolle Wächterinnen des Grossen Saals verkörpern die Karyatiden aus schwarzem Marmor von Casimir Reymond die Macht der Institution.

Eingang Saal & Wandelhalle

Für Eingang, Treppenhaus und Vorhalle wurde italienischer Marmor in antikem Grün, schwarz-beigefarbener Marmor aus St. Triphon und grauer Marmor aus Monthey verwendet.

Bibliothek

Die Bibliothek besitzt einen Saal, der auch als Lesesaal genützt wird, mit einer Galerie und einem Glasdach. Die beiden Magazine im dritten Stock des rechten und linken Flügels des Gebäudes sind heute mit Compactus-Anlagen ausgerüstet.

Die Bibliothek ist eine der grössten juristischen Bibliotheken in der Schweiz. Sie besitzt ca. 70'000 Monografien (60 % zum schweizerischen und 40 % zum ausländischen Recht), 1050 laufende Publikation, wie Reihen und Zeitschriften und 60 elektronische Medien. Die Kapazität der Bibliothek beträgt 5000 Laufmeter, von denen im Moment 80 % belegt sind.

Lesesaal

Die Wanduhr ist ein Geschenk der Stadt La Chaux-de-Fonds.

Lesesaal

Im Lesesaal werden Tageszeitungen aus allen Sprachgebieten der Schweiz, Zeitungen aus den Nachbarländern und diverse Zeitschriften aufgelegt.

An den Wänden hängen Porträts der ehemaligen Bundesrichter und Bundesrichterinnen.

Lesesaal

Freske im Hintergrund: Die lieblichen, in einem Kreise tanzenden Nymphen symbolisieren von links nach rechts ''Wohlstand'', ''Licht'', ''Frieden'', ''Eintracht'' und ''Weisheit'' von Ernest Bieler.